Positionen

Die Augen des Betrachters

Im März 2018 erschien das Künstlerbuch O Superman, das Utz Biesemanns und Daniel Hopps Allmediasculpture CFAD, ALLES vollendet. Die Publikation bildet den zweiten Teil einer Intervention, die im Juli 2017 während eines Symposiums zum Thema Kunst und Politik im Rahmen der 250-Jahr-Feierlichkeiten der HFBK Hamburg begann. LÜCKE präsentiert hierzu Raphael Dillhofs Text Die Augen des Betrachters.

Hearing Rooms

Gemeinsam arbeiten die Brüder Abel (*1985), Carlo (*1985) und Max Korinsky (*1984) in Berlin an der Idee einer audio-architektonischen Ästhetik, im Atelier Korinsky. Alexander J. Roth hat sie ebendort getroffen und interviewt – und dabei kollektive Statements aufgezeichnet, die um vertikale Zugänge, Kaufhausmusik, Kommerzialisierungsgefahren und die Wissenschaftsgeschichte des Klangs kreisen.

Pepsi für die Welt

Noch bis zum 21. April 2018 ist im Nürnberger Atelier- und Galeriehaus Defet die Ausstellung HIGH RES LOW BROW zu sehen – von Götz Gramlich, Florian Kuhlmann und Timothy Shearer. Letzterer wurde 1976 in South Boston, Virginia geboren und lebt heute als Künstler und Musiker in Köln. Im Interview, das die Hintergründe seiner künstlerischen Praxis beleuchtet, spricht er über den World Trade-Center Architekten Minoru Yamasaki, Polizeigewalt in Amerika, Saturday Night Live und seine Skepsis gegenüber theoretischen Einordnungen.

Von welchem Stamm bist du, Bro?

Neue Clans, alte Konflikte. Und: Wo kommen plötzlich die ganzen Tribals her? Band 03 der Reihe unendlich unwahrscheinlich ist ein Essay des Künstlers Leon Leube, der um das berühmte Zitat von William Gibson kreist: »Die Zukunft ist längst hier – sie ist nur noch nicht gleichmäßig verteilt.« LÜCKE präsentiert das erste Kapitel von Every state has a hole als Leseprobe (übersetzt von Michael Watzka).

Internet told me

Florian Kuhlmann, Künstler und Programmierer, wird am 24. Februar 2018 in Nürnberg ausstellen – zusammen mit Götz Gramlich und Timothy Shearer. High Res Low Brow wird die Show heißen, die sich mit Bots beschäftigt, mit einem mysteriösen Brummen und Bluetoothverbindungen in Babylon – alles unter der Prämisse einer metamodernen, künstlerischen Praxis. Vorab auf LÜCKE: Ein Chat als thematischer Teaser.
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