Zukunft

Wie soll ich mich entspannen?

Gefangen im Dilemma einer katastrophischen Gegenwart, realitätshörig, bewältigend, belegt mit Hypotheken, sehnsüchtig nach Science-Fiction: Das Institut für moderne Kunst gibt die Reihe unendlich unwahrscheinlich im Berliner SuKuLTuR-Verlag heraus. Jetzt erscheint Band 01: I can’t relax von Anja Kümmel und Jenny Schäfer.

Die Wahrheit schmerzt, sagen die Wüstenpflanzen

»Die Zukunft«, schreibt Gert Röcken (*1988) in einer Mail an die Redaktion, »ist gerade ziemlich verpixelt: Dabei könnten wir einfach Wüstenpflanzen werden, oder Quallen. Dann wäre die danger zone nicht mehr so ungemütlich.« LÜCKE präsentiert sein Essay über Selbstzerstörung und Sehnsüchte, sowie leicht verpixete Screenshots.

Ultraromantik Manifest

Todessehnsucht beim Anblick von Meteorstürmen, neue Situationen und Hypothesen und Räume, die stilisierte und schwärmerische Beschreibung eines fotometrischen Doppelsterns, Sozialutopien, mysteriöse Ereignisse, romantische Ideen. Wie stellen wir uns die Zukunft vor? Wie stellen wir uns die Zukunft der Kunst vor? Leonhard Hieronymi (*1987) antwortet auf diese Fragen mit einem Manifest der Ultraromantik.
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